AllgemeinMan darf halt nicht auf den Mund gefallen sein || Daniela Katzenberger

Ich habe deine Vita gelesen, in der stand, dass du Kosmetikerin gelernt hast und schon immer ins Fernsehen wolltest. Warum wolltest du unbedingt ins Fernsehen?

Nach meiner Ausbildung habe ich als Kellnerin im Bistro von meiner Mutter gearbeitet. Doch damals wusste ich schon immer: Du musst ins Fernsehen! Und der Job dort hat mir alle notwendigen Fähigkeiten vermittelt. Man darf halt nicht auf den Mund gefallen sein.

Gab es den EINEN Moment in dem du erkanntest, dass ist meine Chance ins TV zu kommen oder war dies von dir lange vorbereitet und geplant?

Mein Plan war es ja als Aktmodel Hugh Heffner, den Gründer des Playboy Magazins kennenzulernen. Das Ganze wurde von „Auf und davon –mein Auslandstagebuch“ begleitet und gezeigt. So führte das eine zum anderen. Im Anschluss folgten Dokus, Filmrollen, Bücher, meine App „Love and style“ usw. Rückblickend ist das schon eine Menge und da bin ich wahnsinnig stolz drauf.

Viele Unternehmerinnen scheuen sich in die Öffentlichkeit zu gehen und sichtbarer zu werden. Was ist dein Rat an Businessfrauen, um sichtbarer zu werden?

Es gehört schon viel Mut dazu, in die Öffentlichkeit zu gehen. Wichtig ist, dass man wirklich hinter seinem Projekt steht und sich nicht unterkriegen lässt. Gerade für Frauen ist es nicht leicht, denn oft genug wird man zu wenig ernst genommen. Frauen sollten viel mehr zusammen arbeiten und sich unterstützen. Den Männern muss man ein bisschen mit geballter Frauenpower einheizen.

Wer, wie du, in der Öffentlichkeit steht muss auch mit Kritik umgehen können. Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Mir ist das Feedback meiner Fans natürlich sehr wichtig. Mit konstruktiver Kritik kann ich gut umgehen. Sie hilft auch dabei, mich selbst weiter zu entwickeln. Bei unangemessener Kritik lasse ich die Leute einfach meckern. Doch wenn es um böse Beleidigungen oder Beschimpfungen geht, verstehe ich keinen Spaß und sperre die Leute auch. Man muss sich allerdings darauf einstellen, eine ganze Menge auszuhalten.

Du hast eine App auf den Markt gebracht „Love and Style“. Wie kamst du auf die Idee, eine eigene App zu entwickeln und dort täglich zu präsent zu sein?

Die Nachfrage nach meinen Looks und Outfits ist bei meinen Fans und Followern in den sozialen Netzwerken immer sehr hoch gewesen. „Love and Style“ erreicht nun genau diese Leute. In meiner App empfehle ich aber nur das, von dem ich wirklich selbst überzeugt bin und auch selber verwende oder trage.

Was sind deine nächsten Ziele und wo siehst du dich in 5 Jahren?

Bislang bekomme ich das Leben als Ehefrau, Mutter und Geschäftsfrau ganz gut hin. Das möchte ich in den nächsten Jahren gerne so beibehalten. Ich freue mich auf weitere spannende und neue Projekte. Ich würde gerne noch mehr im Bereich Mode und Beauty machen.

Wie oder womit motivierst du dich an Tagen, an denen scheinbar nichts geht und du zu nichts Lust hast?

Ich habe einen echt tollen Ehemann, der mich sogar an meinen schlimmsten Tagen motivieren kann. Es ist sehr verständnisvoll und weiß genau, was er zu tun hat. Aber manchmal hilft einfach eine Pause und man hat wieder neue Energie.

Wie verbringst du einen freien Tag und was sind deine Hobbys?

Meine freie Zeit widme ich voll und ganz meiner Familie, meinem Ehemann Lucas und unserer Tochter Sophia. Ich bin dann einfach gerne zu Hause und tue Dinge, die jede andere Mutter und Geschäftsfrau auch an ihrem freien Tag macht. Wäsche waschen, einkaufen gehen, auch mal was zu essen kochen. Wenn ich dann mal Zeit nur für mich habe, lese ich sehr gern oder entspanne in der Badewanne. 

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei dir aus?

Das ist bei mir immer ganz unterschiedlich. Es kommt ganz darauf an, an welchem Projekt ich gerade arbeite. Meist beginnt aber mein Arbeitstag damit, dass ich mich fertig mache und mein Outfit auf meinen sozialen Netzwerken poste, um im Anschluss alle Infos dazu in meiner App zu verlinken. Entweder geht es dann zum Dreh oder ins Studio oder ich habe Pressetermine. Hier ist jeder Tag immer ein bisschen anders.

Du stehst gemeinsam mit deinem Mann sehr stark in der Öffentlichkeit und durch die App bist du mehrmals täglich online. Gibt es noch ein Privatleben?

Ein großer Teil unseres Privatlebens läuft vor der Kamera ab, das sind wir schon gewohnt. Mir macht die Arbeit für die App wirklich viel Spaß und ich investiere gerne viel Zeit darein – es ist einfach wichtig, täglich aktiv dafür zu arbeiten. Aber natürlich habe ich auch ein Privatleben jenseits der Öffentlichkeit.

Würdest du Unternehmerinnen empfehlen auf Netzwerkevents zu gehen und wenn ja, warum?

Es ist immer wichtig, neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und sich von anderen tollen Frauen inspirieren zu lassen.

 

Vielen Dank, liebe Dani für das Interview 🙂

Shownotes Daniela Katzenberger:

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