AllgemeinMarionette? So lebst du selbstbestimmt

Sehnsüchtig schaut sie dem verliebten Paar hinterher und denkt: „Hoffentlich habe ich auch bald jemanden an meiner Seite. Es ist so schwer alleine.“

Ein bisschen neidisch schaut er seinen Kumpel an. Fit wie ein Turnschuh, schlank und die Muskeln an den richtigen Stellen. Dabei streichelt er über sein kleines Wohlstandsbäuchlein und denkt: „Hoffentlich schaffe ich es auch mal, so fit und energiegeladen zu sein.“

Wir alle wünschen uns so sehr ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben voller Lebensfreude und Leichtigkeit. Allerdings tun die wenigsten selbst etwas dafür.

Klingt hart? Ja, ist aber so.

Weil die meisten Menschen hoffen.

Sie hoffen auf bessere Arbeit, sie hoffen auf mehr Geld, sie hoffen auf bessere Gesundheit, auf besseren Urlaub, besseres Wetter, bessere Nachbarn, auf besseren Schlaf etc.

Finde den Fehler.

Sie TUN nichts dafür.

Zwischen Hoffen und Tun liegen ganze Galaxien

Ich hatte mal einen Mentor, der hat immer – wenn ich einen Satz mit „Ich hoffe…“ begonnen habe – mich unterbrochen und gesagt: „Gehofft wird in der Kirche. Was tust du, damit du xy erreichst?“

Und diese Frage gebe ich heute gern an dich weiter.

Was kannst du tun, damit dein Leben möglichst nach deinen Vorstelllungen verläuft?

Bewährte Tipps aus meiner Praxis für neue Lebensfreude

Hier bekommst du meine Tipps, wie ich es gelernt und seitdem immer wieder umgesetzt habe.

1. Mach eine Bestandsaufnahme:

Nimm dir deine Lebensbereiche z.B. dein Job oder dein Business, deine finanzielle Situation, deine Beziehungen, deine Gesundheit, deine Hobbies oder deine Freizeit

und zeichne dir zu jedem Bereich eine Skala von 1-10. Eins bedeutet miserabel – ist – das – wirklich – meins und zehn – mehr geht nicht, ich – komm – vor – lauter – Glücksgrinsen – nicht – in – den – Schlaf.

Schau dir jetzt jeden einzelnen deiner Lebensbereiche an und sei absolut ehrlich zu dir selbst.

Ist dein Job/ dein Business wirklich das, was dich erfüllt und dir Freude bereitet?

Ist es der Job in dem du wachsen und dich weiter entwickeln kannst?

Bereich Beziehungen:

Sind deine Beziehungen zu deinem Partner/zu deiner Partnerin, zu deinen Kindern, deinen Eltern, deinen Freunden, Kollegen, Nachbarn, so, wie sie dir gefallen?

Oder habt ihr kaum Kontakt?

Seht ihr euch viel zu selten?

Liegt noch ein alter Streit in der Luft, der beiden Seiten belastet?

Lebensbereich Gesundheit:

Bist du gesundheitlich auf dem Level, wo du wirklich sein willst?

Oder ist dort noch Luft nach oben?

Wie kannst du gesünder leben?

Wie kannst du leistungsfähiger werden?

Brauchst du mehr Schlaf?

Solltest du mehr Wasser trinken?

Solltest du dich anders ernähren?

Finanzen?

Dein Lebensbereich Finanzen, wie sieht es da aus?

Bist du zufrieden mit damit? Macht dein Kontostand Freude oder magst du lieber gar nicht hinschauen?

Wie sollte es eigentlich aussehen?

Was wünschst du dir?

Lebensbereich Hobby und Freizeit

Hast du Hobbies?

Wie verbringst du deine Freizeit?

Gibt es etwas, was du schon lange ausprobieren oder erleben willst?

Magst du ein Musikinstrument spielen lernen?

Eine neue Sportart ausprobieren?

Eine Fremdsprache lernen?

Wie sieht es im Freizeitbereich wirklich aus bei dir?

Augen auf und umgesetzt

Und wenn du auf deiner Skala jeden Bereich eingetragen hast, dann schau dir das Ergebnis an. Wo ist noch viel Luft nach oben? Und ganz ehrlich, ich habe noch niemanden getroffen, der keine Luft mehr nach oben hatte.

Wenn du dir nun einen Überblick darüber verschafft hast, wie es um die einzelnen Bereiche steht, kannst du dir den nächsten Schritt überlegen, der da lautet: Was bzw. wie möchte ich diesen Lebensbereich haben.

Spiel hier ruhig mal „Wünsch dir was.“ oder „Das Leben ist ein Ponyhof“ und schreib alles ohne Bewertung auf, wie der Lebensbereich aussehen würde, wenn er genau so ist, wie du ihn dir wünschst. Schick deinen Verstand in ein Schweigekloster, denn er würde dir hier sowieso nur reinreden und dir erklären, warum das alles nicht geht.

Mach dir dazu gern dir eine Liste, auf der du alle deine Wunschziele und Wunschzustände notierst.

Was ist der erste Schritt?

Und folglich ist der nächste Schritt, die Frage: was ist der erste Schritt in dem jeweiligen Bereich, den du umsetzen kannst. Du brauchst hier nur den ersten Schritt wissen. Nicht den zweiten nicht den fünften, nur den ersten ! Und diesen umsetzen.

Dazu schreibt Jack Canfield: „Denke an ein Auto, dass durch die Nacht fährt. Das Licht reicht nur dreißig bis fünfzig Meter weit, doch du kannst die ganze Strecke von Kalifornien bis New York auch in der Dunkelheit schaffen, weil du nicht mehr zu sehen brauchst, als die nächsten fünfzig Meter.“

Genau das ist der jeweils nächste Schritt.

Und genau so machst du das auch mit dem Lebensbereich Finanzen. Wenn du feststellst, dass deine Finanzen noch nicht so sind, wie du es möchtest, dann überlege dir, wie du das ändern kannst.

Kannst du anders investieren?

Kannst du ein Nebengewerbe anmelden?

Kannst du online verkaufen?

Mit wem solltest du dich diesbezüglich unterhalten?

Wer ist finanziell dort, wo du hinwillst und kann dich beraten?

Thema: Hobby & Freizeit:

Du willst eine neue Fremdsprache lernen.

Welche Möglichkeiten gibt es auf dem Markt?

Privater Lehrer?

Onlinekurs?

Sprachtandem?

Zeit in dem Land verbringen?

Bücher und Videos in der Sprache holen?

Was passt zu dir und mit welcher Lösung kommst du weiter?

Das gleiche tust du mit allen anderen Vorhaben.

Und das selbe tust du bei allen anderen Themen.

Wenn du festgestellt hast, dass du zu wenig Zeit für deine/n Partner/in oder deine Kinder hast… wie kann es gehen, dass ihr wieder mehr Zeit miteinander verbringt? Für welche Dinge geht diese Beziehungszeit verloren?

Ist das wirklich so wichtig oder kann das reduziert werden?

Wo kannst du Zeit frei schaufeln?

Nimm dir Zeit dein Leben in die Hand zu nehmen

Für alle diese Fragen und die dazugehörigen Antworten darfst du dir gern etwas Zeit nehmen. Du kannst das auch gemeinsam mit deiner/m Partner/in machen oder mit einer anderen vertrauten Person. Zumindest, solange dies auch jemand ist, der genauso wie du daran interessiert ist zu wachsen, sich weiter zu entwickeln und neue Dinge zu entdecken.

Falls die andere Person wenig offen dafür ist, dann reflektiere lieber allein.

Am Ende wirst du eine schöne Liste haben, mit der du beginnen kannst nach und nach in deinem Alltag umzusetzen.

Eines ergibt sich aus dem anderen. Vertraue.

Aus dem ersten Schritt ergibt sich der Zweite und aus dem Zweiten ergibt sich der Dritte usw..

Nach ein paar Monaten wirst du feststellen, wie viel sich schon in deinem Alltag geändert hast.

Weil du nicht mehr nur gehofft, sondern wirklich umgesetzt hast.

Vertraue darauf, dass du immer nach dem getanen Schritt wissen wirst, was als nächstes dran ist.

Kleiner Tipp am Schluss; wähle für den Anfang nur einen Lebensbereich aus, den du verändern möchtest. Unser Gehirn ist nicht so ein begeisterter, jubelnder Fan, von Veränderungen, weil Veränderungen immer erst einmal bedeutet, dass die gewohnte und sichere Zone verlassen wird. Und das mag es gar nicht.

Wenn du dir am Anfang zu viele Änderungen vornimmst, nach dem Motto: „Viel hilft viel.“, dann ist das Risiko, dass du vorschnell aufgibst sehr viel größer, als wenn du mit wenigen Schritten anfängst, diese aber wirklich durchziehst. Solange bis dein Gehirn begriffen hat, dass es dir wirklich gut tut und die neue Lebensweise als neue Gewohnheit akzeptiert hat. Dann kann die nächste Änderung folgen.

Übrigens…. eine phantastische Veränderung kannst du in meinem Onlinekurs „Die Happiness Strategie“ erreichen.

Alles Liebe und viel Vergnügen beim umsetzen,

Daniela

P.S. Falls du gerade eine aktuelle Herausforderung hast oder mich bei Veränderungen gern an deiner Seite haben magst, dann melde dich hier für eine kostenlose Kennenlernsession.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *