Wie alles begann
Meine Reise zur Persönlichkeitsentwicklung begann im Jahr 2005. Ich danke noch heute dem Universum, dem Leben, wie auch immer du es nennen magst, dafür, dass es meiner Mama „zufällig“ dieses eine Buch in die Hände gab.

Meine Reise zur Persönlichkeitsentwicklung begann im Jahr 2005 mit dem Buch „Die Entscheidung liegt bei dir! Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit“ von Reinhard K. Sprenger. Ich danke noch heute dem Universum, dem Leben, wie auch immer du es nennen magst, dafür, dass es meiner Mama „zufällig“ dieses Buch in die Hände gab. Sie schenkte es mir damals zu meinem 30.Geburtstag. Nicht ahnend, dass sie mir damit den Schlüssel zu meinem neuen Leben in die Hand gab. Dieses Buch öffnete mir die Augen und zeigte mir deutlich die Ursachen meiner damaligen Situation.

Ich selbst war die Ursache.

Konkret hieß das, das ich mein eigenes Leben und auch mich selbst völlig hintenan gestellt habe. Ich habe mich selbst winzig kleingemacht und von anderen erniedrigen lassen. Jegliches Selbstwertgefühl wurde im Keim erstickt, von Selbstliebe hatte ich noch nie gehört, geschweige denn, dass ich mich selbst nur ansatzweise achtete oder liebte.

Durch dieses Verhalten, welches andere mir spiegelten, was heißt, dass sie mich genauso behandelten, war ich irgendwann nur noch ein Schatten meiner selbst. Abgemagert auf 42 kg, weil ich weder Hunger noch Geschmacksempfinden hatte.
Ich konnte nichts mehr essen.
Meine Seele und mein Körper streikte.

Abwertende Bemerkungen über mein Aussehen, meine Frisur, mein Verhalten, meine Ideen, meine Art zu reden, die Wahl meiner Sachen etc., sowie ständige Zurechtweisungen waren mein Alltag. Am Ende hatte ich kaum noch Kraft und erst recht keinen Mut, irgendetwas anderes als den Alltag aus Job und zwei kleinen Kindern irgendwie zu bewältigen.

Schon beim aufwachen am frühen Morgen hatte ich Angst.

Angst vor dem neuen Tag.
Angst, auch an diesem Tag wieder alles falsch zu machen.
Angst, die falschen Worte zu sagen.
Angst, die falschen Sachen anzuziehen.
Angst, die falsche Frisur zu tragen.
Angst, falsche Ideen zu haben.
Angst, falsche klitzekleine Entscheidungen zu treffen.
Angst, weil ich existierte und für manche deshalb Zielscheibe für ihre eigene Unzufriedenheit und Schwäche war.

Das alles bestimmte mein Leben…

…kurz bevor ich den wunderbaren Schatz in Form dieses großartigen Buches als Geschenk erhielt.

Beim lesen erkannte ich, dass nur ich selbst mein Leben in die Hand nehmen und ändern kann. Dass es immer Menschen gibt, die negative Dinge mit einem tun (in diesem Fall – mit mir). Dass es dazu, aber auch immer jemanden geben muss, der es mit sich machen lässt (in diesem Fall – mich).
Und dieses Buch zeigte mir auch, dass, völlig egal, was in der Vergangenheit oder aktuell geschieht, ich jederzeit aussteigen und alles drehen kann.
Das Buch ermutigte mich, wieder die volle Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Es zeigte mir, dass jeder Mensch, auch ich, glücklich leben und sein volles Potential entfalten kann. Auch wenn die Umstände in diesem Moment alles andere als rosig erscheinen.
Und das genialste war, dieses Buch gab mir die Zuversicht das zu schaffen, was ich erleben und erreichen wollte. Und das war in dieser Zeit nur der Wunsch, nicht runter gemacht zu werden.

Ich weiß heute nicht mehr woher ich damals die Kraft nahm, aber die Natur hat es so wunderbar eingerichtet, dass der Mensch in der Not Kräfte aufbringt, von denen er vorher keine Ahnung hatte. Und ich hatte eine Stimme in mir, die immer sagte: „Egal, was in der Zukunft kommt, schlimmer als jetzt, kann es nicht werden.“

Das gab mir den Mut Stück für Stück mein Leben zu ändern. Ich trennte mich von meinem Umfeld von dem ich mich jahrelang habe runter ziehen lassen. Die Folge waren tränenreiche Monate, in denen ich lange Zeit nur die nächsten zwei Stunden planen konnte. Alles andere war viel zu weit weg für mich. In der Dunkelheit dieser Zeit konnte ich den nächsten Tag gar nicht sehen.
In diesen Monaten, weinte ich alle Tränen, die ich in den Jahren zuvor nicht weinen konnte. All die Gemeinheiten und bösen Worte der letzten Jahre, welche auf meine Seele geprasselt waren, flossen in gefühlt nie endenden Tränen aus mir heraus. Wie oft saß ich damals auf dem Wohnzimmerboden, mit dem Rücken an die Wand gelehnt, zitternd und schluchzend, tränenüberströmt.

Doch nach einigen Monaten, irgendwann, in einer dieser wiederkehrenden Tränenwellen, spürte ich, dass es dieses Mal weniger intensiv ist. Ein Gefühl von ganz zart aufsteigender Leichtigkeit ergriff mich. In diesem Moment wusste ich, jetzt geht es bergauf. Das Tal der Tränen liegt hinter mir. Meine Seele erholt sich und ich sah langsam wieder Licht am Horizont.

Natürlich ging nicht plötzlich alles leicht und einfach. Und ich wusste auch in manchen Dingen noch immer nicht, wie es weiter geht. Aber ich war zuversichtlich und spürte eine neu aufkeimende Kraft tief in mir. Ich wusste, ich werde meinen Weg gehen und werde es schaffen.

Meine Reise in mein neues Leben begann

Inzwischen habe ich viele weitere Bücher gelesen über das Verhalten von Menschen, über Selbstliebe, Loslassen, Prägungen durch Gesellschaft und Kindheit, das Leben im Jetzt, den Sinn des Lebens, geistige Welt, Resonanz, über Ängste und wie unsere Gedanken, Erziehung, unser Umfeld und Überzeugungen uns beeinflussen. Jedes einzelne Buch ist so wertvoll und bringt mich ein Stück weiter um zu verstehen und zu lernen.

Zu lernen, warum mir die Dinge damals passiert sind. → weil ich mich selbst nicht geliebt und geachtet habe. Die Menschen um uns herum, spiegeln uns, was wir tief drinnen von uns denken. Andere konnten mich nur deshalb erniedrigen und demütigen, weil ich selbst keine Selbstliebe und Selbstachtung hatte.

Zu lernen, warum Menschen andere erniedrigen. → weil sie selbst viele Ängste und Selbstzweifel haben. Sie brauchen besonders viel Liebe.

Zu lernen, wie ich loslassen kann. → weil wir erst dann unser volles Potential leben können, wenn alte Glaubenssätze aufgelöst sind.

Zu lernen, wie ich die Vergangenheit akzeptieren kann. → weil nur, wenn wir unsere Vergangenheit annehmen und akzeptieren, können wir daraus lernen und dieses Wissen im Heute nutzen.

Zu lernen, wie ich vergeben kann. → weil nur, wenn wir vergeben und alten Groll beenden, sind wir frei für die Zukunft.

Auch wenn es für manchen vielleicht paradox klingt, aber heute bin ich sehr dankbar für alles was damals geschehen ist. Für jedes Wort und jede Verletzung.
Denn diese Zeit, war meine lehrreichste und tiefgreifendste Erfahrung.

Dank dieser Erfahrung weiß ich heute:

–> das mich mein Umfeld spiegelt
–> wie wertvoll und wichtig Selbstliebe ist
–> wie elementar wichtig es ist, sich seinen Ängsten zu stellen. Ja, kurzfristig ist es sehr schmerzhaft, aber langfristig ein unglaublicher  Gewinn!
–> das nichts im Universum einfach so geschieht, sondern ALLES seinen Sinn hat
–> das es Dinge gibt, die meine Seele lernen will
–> das Vergebung befreit

Das das Leben wundervoll und großartig ist.

Das jeder Mensch, auch du, einzigartig ist und ein riesiges Paket voller Talente, Fähigkeiten und viel Liebe in sich trägt. Du musst es nur auspacken ! Und falls du dich alleine nicht traust, helfe ich dir gern 🙂

Alles Liebe,
Deine Dani

P.S. Du musst nicht gleich ein völlig neues Leben anfangen, aber beim Visionday zeige ich dir, wie du mit kleinen Schritten mehr Erfüllung und mehr Glücksmomente in dein Leben holst. Wie du deine Wünsche und Ziele endlich umsetzt und auch erreichst. Den ersten Schritt kannst du jetzt tun…einfach anmelden…. hier  🙂

Narzisstische Schweigebehandlung

Die narzisstische Schweigebehandlung – Merkmale und Folgen

Mit dem Schweigen soll erreicht werden, dass Betroffene sich klein machen, sich fügen und anpassen. Das sie Schuld auf sich nehmen, die nicht ihre Schuld ist. Betroffene beginnen sich zu entschuldigen, sie nehmen Sachen auf sich, die sie unter normalen Umständen nicht auf sich nehmen würden und so wird das Ziel verfolgt, Kontrolle über andere zu erlangen.

Daran erkennst du narzisstische Eltern

Woran erkenne ich narzisstische Eltern?

Eltern mit narzisstischen Verhaltensweisen zeigen oft ein Bedürfnis nach übermäßiger Kontrolle über das Leben ihrer Kinder. Das kann z.B. bedeuten, dass die Eltern Entscheidungen für ihre Kinder treffen und wenig oder keinen Raum lassen für eine individuelle Entwicklung des Kindes. Diese Entscheidungen können die Beziehungen der Kinder betreffen, also welchen Partner/welche Partnerin diese haben. Finden die Eltern den Partner gut, dann wird er/sie in den Himmel gelobt, er macht alles richtig und derjenige kann auch nichts falsch machen.

Cover Liebe und Abhängigkeit

Emotional abhängig – Wenn Liebe zur Sucht wird

Ganz anders ist es bei der emotionalen Abhängigkeit, auch Liebessucht genannt. Es ist wie eine Sucht, bei der man sich nicht von diesem Mann oder dieser Frau trennen kann, auch wenn sie einem die schlimmsten Dinge angetan haben.

Deine Gedanken kreisen ständig um ihn oder sie. Ein Teil deines Verstandes (die Vernunft) weiß, dass du ohne ihn oder sie besser dran bist, aber dein Belohnungszentrum verlangt nach dieser Droge namens Liebe. Solange diese Droge immer wieder verfügbar ist und dein Ex-Partner (dein „Dealer“) sie dir immer wieder verspricht und gibt, wirst du nicht davon loskommen.

Aber in Wirklichkeit war es nie Liebe. Es fühlte sich nur so an, weil wir es so sehen und fühlen wollten. Wir ließen uns von der Illusion blenden, weil wir einen Mangel an Liebe spürten.